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Das Wappen

 

In der Genehmigungsurkunde der damaligen Bezirksregierung Koblenz vom 25.04.1977 wird das Wappen wie folgt beschrieben:

"In Rot ein silberner Schrägbalken, belegt mit blauem Sturzfeh."

 

Das Gemeindewappen geht zurück auf das Wappen des D. von Mertloch, trierischer Burgmann zu Mayen (s.u.). Der Gemeinderat fasste am 30. Juni 1976 den einstimmigen Beschluss, das Wappen des D. von Mertloch als Vorlage für das Ortswappen zu verwenden.

Feh bezeichnet ein heraldisches (wappenkundliches) Pelzwerk. Unter Pelzwerk versteht man Pelze, die zu Kleidungsstücken verarbeitetet werden. Pelze als Kleidung zu tragen, geht zurück auf die Vorliebe Wohlhabender im Mittelalter, sich diese Kostbarkeit zu leisten. Neben der Farbgebung war das Pelzwerk für die Gestaltung eines Wappens von besonderer Bedeutung. Ursprünglich wurden auch die Kampfschilde mit den Pelzen überzogen, später stellte man sie dort nur noch stilisiert dar. Eine der vier Gruppen des Pelzwerkes ist das Feh, ein grauer oder weißer, fein- und langhaariger Pelz, der aus dem Fell einer in Sibirien und Nordwesteuropa vorkommenden Eichhörnchenart zusammengesetzt wurde. In der Wappenkunde erscheint das Feh in verschiedenen Formen, u.a. in der eckigen Form des Eisenhutfehs. Seine Färbung ist blau weiß. Die Form des Fehs erinnert an die Art und Weise, wie die Felle der Eichhörnchen kopfunter aufgespannt wurden. Das Feh fand sich auch im mittelalterlichen Zunftwappen der Pelz verarbeitenden Handwerker (Kürschner).